Betriebliches Gesundheitsmanagement

Es geht darum,

    • gerne zur Arbeit zu gehen,
    • zusammen Ziele zu erreichen,
    • vollen Einsatz zu bringen,
    • Spaß an Erfolgen zu haben,
    • aus Fehlern zu lernen,
    • und dauerhaft gesund zu bleiben.

Ein Unternehmen gesund zu führen bedeutet, strukturelle Verhältnisse zu schaffen, die gesundheitsorientiertes Führen fördern. Betriebliches Gesundheitsmanagement hat genau das zum Ziel. Mit Betrieblichem Gesundheitsmanagement setzen Sie systematische Veränderungsimpulse hin zu einem gesunden Unternehmen.

Los geht´s …

… meistens mit einer Idee. Einzelne im Unternehmen wollen etwas verändern – am Betriebsklima, dem Umgang miteinander oder allgemein etwas für die Gesundheit der Mitarbeitenden erreichen.

Häufig beginnt es mit einzelnen Maßnahmen, Angeboten für rückengerechtes Heben oder Ernährungskursen und Sportangeboten. Auch Raucherentwöhnung oder Kurse zum Stressmanagement sind inzwischen weit verbreitet.

Wenn diese gut gemeinten Ansätze aber nicht durch einen Sinneswandel über alle Hierarchieebenen hinweg begleitet werden, bleiben nach einiger Zeit häufig ein Gefühl der Enttäuschung und der Ratlosigkeit zurück, weil die erhofften Effekte sich bisher nicht zeigen.

Solch einen unterstützenden Sinnes- und Kulturwandel im Unternehmen anzustossen und zu fördern ist das Ziel eines betrieblichen Gesundheitsmanagements. Am besten kann das gelingen, wenn alle Beteiligten an einem Strang ziehen, wenn das Thema also von der Geschäftsleitung zusammen mit dem Betriebsrat vorangetrieben wird.

Mit dem Betriebsrat

Betriebliches Gesundheitsmanagement hat deutlich mehr Erfolgsaussichten, wenn sich neben der Geschäftsleitung und der Personalabteilung auch der ggf. im Unternehmen vertretene Betriebsrat als zentraler Akteur dafür einsetzt. Mit einer gemeinsamen Strategie lässt sich dann deutlich mehr erreichen.

Nicht zuletzt ist es ja ohnehin auch eine Aufgabe betrieblicher Interessenvertretung sich für den Arbeits- und Gesundheitsschutz der Beschäftigten stark zu machen. Auch die betriebliche Gesundheitsförderung zählt zu den Aufgaben des Betriebsrats.

Um aber tatsächlich dauerhafte Veränderungen im Unternehmen anzustossen und den Schritt von einer Aneinanderreihung punktueller Einzelmaßnahmen hin zu einer systematischen Strategie betrieblichen Gesundheitsmanagements zu gehen, braucht es eine zumindest kritisch konstruktive Kommunikation zwischen Geschäftsleitung und Betriebsrat.

Dann kann es gelingen zu gesunden Verhältnissen im Unternehmen zu gelangen.

Zu gesunden Verhältnissen

In vielen Unternehmen setzen die Anstrengungen und die Angebote zur Förderung der Gesundheit der Mitarbeitenden an deren Verhalten an. Diese wichtigen Schritte reichen aber meist nicht weit genug. Besonders dann, wenn die Rahmenbedingungen ein gesundes Verhalten nicht unterstützen, ja diesem häufig sogar direkt widersprechen, ist es für den Einzelnen doppelt schwierig gesundes Verhalten zu zeigen. Darum ist es viel effektiver gleich an den Rahmenbedingungen – also an den Verhältnissen – anzusetzen.

Zunächst ist es entscheidend, einen Arbeits- und Steuerungskreis zu bilden, der das Thema systematisch entwickelt. Dann kann es gelingen auf verschiedenen Ebenen gleichzeitig in kleinen Schritten das Thema Gesundheit in das Bewusstsein aller Mitarbeitenden und Führungskräfte zu transportieren. Durch die systematische Integration des Themas Gesundheit in alle Unternehmensprozesse können sich die Rahmenbedingungen so verändern, dass man bald nicht mehr anders kann, als sich gesund zu verhalten.